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Hundeentsorgung auf amerikanisch
Das ein schlechtes Beispiel Schule machen kann, beweisen jetzt die Bundesstaaten der USA.
In Tennessee, Colorado, Nevada und New Mexico wurden sogennante Tiercontainer eingerichtet, die sich leider laut den Behörden, schon in anderen Teilen Amerikas bewährt haben. Die Container sind nichts anderes als Abfalleimer für Hunde und Katzen, die Ihrer Besitzer lästig geworden sind. Nun wollen Tierschützer gemeinsam gegen diese lebensverachtende Praktik ankämpfen.
Die Tiercontainer stehen in einigen Staaten der so oft als zivilisiert gepriesenen USA gleich neben den “Altglascontainern”. Je nach Größe des “zu entsorgenden” Tieres wurden verschiedene dimensionierte Klappen installiert.
Die Besitzer fahren einfach mit den Autos bis zu den Containern und werfen ihre ehemaligen Lieblinge wie Mist hinein. Städtische Arbeiter kippen den ganzen Inhalt der Container (in den dunklen Höhlen zerfleischen sich die verstörten Hunde meist gegenseitig) auf eine Ladefläche von Spezialtransportern, wo jene Exemplare, die die Tortour überlebt haben, automatisch vergast werden.
Oder sie landen am Ende des Entsorgungsschachtes direkt in einem ständig brennenden Feuer bzw. in einer riesigen Schrederanlage!
Die Einstellung der ach so fortschrittlichen Amerikaner fasst ein Bürgermeister voller Begeisterung zusammen:
“Kein Mensch muss die Hunde anfassen und trotzdem kommt am Ende voll automatisch Seife oder Tierfutter raus!”
In die Klappe für die kleinen Hunde können übrigens auch Katzen geworfen werden, im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist also auch jede Form der Perversion möglich.
Rund 7000 Tiere können, so die Verantwortlichen, pro Staat und Jahr über die Containeranlagen “entsorgt” werden. Auch asiatische Staaten haben schon ihr Interesse an dieser unfassbaren Form der Tierquälerei angemeldet, sie wollen ähnliche Gebäude errichten.
Tierschützer aus vielen Ländern laufen jetzt Sturm gegen diesen Auswuchs der Zivilisation. Sie bitten auch Sie liebe Tierfreunde und Gönner des Wiener Tierschutzverreines, und alle Meschen, die diesem Treiben nicht länger zusehen wollen, die Petition zu unterschreiben und einzusenden.
Die Protest-Briefe werden an die zuständigen Gouverneure weitergeleitet und sollten helfen, dieser erschütternden Praxis einen Riegel vorzuschieben.
1.500 Hunde an Melamin-verseuchtem Futter verendet
1500 Marderhunde sind an Nierensteinen erkrankt und gestorben. Der Grund: Melamin im Futter. Derselbe Stoff war auch Auslöser des Milchskandals in China. 94.000 Kinder sind durch verseuchte Milchprodukte erkrankt.
Melamin-verseuchtes Futter hat im Nordosten Chinas rund 1.500 Hunde getötet. Die Marderhunde, die in Ostasien wegen ihres Fells gezüchtet werden, hätten Nierensteine bekommen, erklärte der Veterinär Zhang Wenkui von der Universität Shenyang am Montag. Alle Hunde stammten aus einem einzigen Dorf.
Todesfälle innerhalb von zwei Monaten.
Zhang untersuchte die Tiere nach deren Tod. Er äußerte sich nicht dazu, wann die Marderhunde, die in ihrer Gestalt eher Mardern als Hunden ähneln, verendeten. Die Zeitung “Southern Metropolis Daily” berichtete, die Todesfälle seien in den vergangenen zwei Monaten registriert worden.
Tausende Babys erkrankt.
Melamin war zuvor in Babynahrung aufgetaucht und hat mindestens vier Säuglinge das Leben gekostet. Rund 94.000 Kinder erlitten Nierenerkrankungen, zumeist entwickelten sich Nierensteine. Die chinesischen Behörden haben Milchlieferanten vorgeworfen, mit Wasser gestreckte Milch mit Melamin angereichert zu haben, um ihre Profitmarge zu erhöhen.
Verseuchtes Futter in den USA.
Im vergangenen Jahr war mit Melamin verseuchtes Tierfutter in Nordamerika aufgetaucht. Dutzende Hunde und Katzen sollen daran gestorben sein.
Quelle
Melamin: Vom Flammschutzmittel zur Babymilch
Betrüger nutzten Melamin zur Vortäuschung von Proteingehalt.
Mindestens drei Kinder sind in China durch verseuchtes Milchpulver ums Leben gekommen, mehr als 6.200 sind erkrankt. Schuld daran sind Milchpulver zur Herstellung von Babynahrung, die mit der gefährlichen Chemikalie Melamin versetzt waren. Bisher wurde die Substanz in Produkten von 22 chinesischen Herstellern gefunden. Hier die wichtigsten Fakten zu Melamin:
Nutzen.
Melamin ist eine stickstoffreiche organische Chemikalie, die sehr hitze-, feuer- und lichtbeständig ist. Durch chemische Umwandlung kann sie zu Kunstharzen verarbeitet werden, die vor allem in Klebstoffen, zur Herstellung von Plastikgegenständen und in Flammschutzmitteln verwendet werden. Wegen seines hohen Stickstoffgehalts kommt Melamin zudem bei der Herstellung von Düngemitteln zum Einsatz.
Missbrauch.
Durch Messen des Stickstoffgehalts lässt sich der Proteingehalt von Nahrungsmitteln bestimmen. Durch das betrügerische Beimengen von stickstoffreichem Melamin lässt sich daher ein höherer Proteingehalt vortäuschen. Berichten westlicher Medien zufolge gibt es in China einen riesigen schwarzen Markt für Melamin. Betrüger täuschen damit den Berichten zufolge unter anderem einen hohen Eiweißgehalt bei Tiernahrung vor.
Gefahr.
Melamin ist in Nahrungsmitteln verboten. Beim Verzehr ist es zwar nicht unmittelbar hochgiftig. Es kann jedoch die Bildung von Nieren- und Blasensteinen bewirken, da es in Verbindung mit anderen Chemikalien Kristalle bildet. Die meisten der in China erkrankten Babys hatten drei bis sechs Monate lang vergiftete Babymilch getrunken. Die drei toten Säuglinge starben an Nierenversagen.
Schlagzeilen.
Im vergangenen Jahr wurden in China hergestellte, mit Melamin versetzte Nahrungsmittelzusätze in Haustierfutter für den Tod mehrerer Hunde und Katzen in den USA verantwortlich gemacht. Mehrere Tierfutterprodukte wurden zurückgerufen.
Quelle
Ein tödliches Gesetz der Serie
Das Milchpulver des Herstellers Sanlu ist nur eines von vielen Produkten aus China, die Menschen das Leben gekostet haben. Produktsicherheit ist dort ein Fremdwort.
Zwei weitere Verhaftungen gab es gestern in China im Zusammenhang mit dem Skandal um das vergiftete Milchpulver des Herstellers Sanlu, das zwei Babys das Leben gekostet hat. Wie berichtet, war das Nahrungsmittel mit Melamin versetzt worden. Der Proteingehalt sollte auf die Art erhöht werden.
Zahl der Geschädigten.
Die Kleinkinder, die dieses Experiment nicht überlebt haben, sind nicht die einzigen Opfer: nach amtlichen Angaben erkrankten 1253 weitere an Nierensteinen. 50 Säuglinge sind in kritischem Zustand. Sanlu hatte das Milchpulver nicht selbst produziert. Angeblich wusste der Hersteller, der in China ein Fünftel des Marktsegments beherrscht, aber von Problemen mit dem Produkt. Zurückgerufen wird es aber erst seit der vorigen Woche. Die Zahl der Geschädigten dürfte deutlich höher sein, als bislang bekannt.
Nicht der einzige Skandal.
Chinesische Produkte betreffend ist dieser Skandal aber bei weitem nicht der einzige. Vor allem in Zusammenhang mit Spielzeug macht das Reich der Mitte häufig negative Schlagzeilen.So gab es Ende des Vorjahres weltweite Rückrufaktionen, weil sich Kunststoff-Perlen als giftig entpuppt hatten. Mehrere Kinder hatten sie verschluckt und waren dann erkrankt. Wenige Wochen davor hatte ein US-Hersteller Gehschulen aus chinesischer Produktion zurückgerufen. Ein herabhängendes Band hatte zum Tod eines Kleinkindes geführt.Auch der US-Konzern Mattel musste im Vorjahr Spielwaren aus chinesischer Produktion zurückrufen. Wenig später nahm Mattel aber die Schuld auf sich: Nur 13 Prozent der rund 21 Millionen zurückgerufenen Produkte hätten Blei enthalten, der Rest sei wegen des Designs für Kinder gefährlich gewesen.
Frostschutz in Zahnpasta.
Für Kinder wie auch für Erwachsene riskant war das Zähneputzen mit Zahnpasta aus China, die ein Frostschutzmittel enthielt. Eiskalt war die Paste unter anderem an eine US-Hotelkette geliefert worden. Ein niederländisches Unternehmen musste im vorvergangenen Sommer Matratzen aus chinesischer Produktion zurück rufen. Sie waren mit einem Insektizid besprüht worden. Die Holzverpackung sollte so vor Schädlingen geschützt werden.
Wirtschaftliche Schäden.
Ein US-Schuhhändler musste Stiefel, die aus China erzeugt worden waren, wegen der Stromschlaggefahr, gegen die deren Stahlkappen nicht geschützt waren, zurück nehmen. Nicht nur gesundheitliche, auch wirtschaftliche Schäden entstehen immer wieder durch die mangelnde Produktsicherheit chinesischer Produkte, der die EU beispielsweise mit strengeren Vorschriften für Händler, Hersteller und Importeure beikommen will. In China selbst sorgt man sich wegen anderer Sorgen. Etwa ob der Gesundheitsgefahr, die von einigen Fanta- und Pringles-Sorten ausgehe.
Quelle



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