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Hundeentsorgung auf amerikanisch

posted by Gruftspion
Mittwoch April 15, 2009

Das ein schlechtes Beispiel Schule machen kann, beweisen jetzt die Bundesstaaten der USA.
In Tennessee, Colorado, Nevada und New Mexico wurden sogennante Tiercontainer eingerichtet, die sich leider laut den Behörden, schon in anderen Teilen Amerikas bewährt haben. Die Container sind nichts anderes als Abfalleimer für Hunde und Katzen, die Ihrer Besitzer lästig geworden sind. Nun wollen Tierschützer gemeinsam gegen diese lebensverachtende Praktik ankämpfen.
Die Tiercontainer stehen in einigen Staaten der so oft als zivilisiert gepriesenen USA gleich neben den “Altglascontainern”. Je nach Größe des “zu entsorgenden” Tieres wurden verschiedene dimensionierte Klappen installiert.
Die Besitzer fahren einfach mit den Autos bis zu den Containern und werfen ihre ehemaligen Lieblinge wie Mist hinein. Städtische Arbeiter kippen den ganzen Inhalt der Container (in den dunklen Höhlen zerfleischen sich die verstörten Hunde meist gegenseitig) auf eine Ladefläche von Spezialtransportern, wo jene Exemplare, die die Tortour überlebt haben, automatisch vergast werden.
Oder sie landen am Ende des Entsorgungsschachtes direkt in einem ständig brennenden Feuer bzw. in einer riesigen Schrederanlage!
Die Einstellung der ach so fortschrittlichen Amerikaner fasst ein Bürgermeister voller Begeisterung zusammen:
“Kein Mensch muss die Hunde anfassen und trotzdem kommt am Ende voll automatisch Seife oder Tierfutter raus!”
In die Klappe für die kleinen Hunde können übrigens auch Katzen geworfen werden, im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist also auch jede Form der Perversion möglich.
Rund 7000 Tiere können, so die Verantwortlichen, pro Staat und Jahr über die Containeranlagen “entsorgt” werden. Auch asiatische Staaten haben schon ihr Interesse an dieser unfassbaren Form der Tierquälerei angemeldet, sie wollen ähnliche Gebäude errichten.
Tierschützer aus vielen Ländern laufen jetzt Sturm gegen diesen Auswuchs der Zivilisation. Sie bitten auch Sie liebe Tierfreunde und Gönner des Wiener Tierschutzverreines, und alle Meschen, die diesem Treiben nicht länger zusehen wollen, die Petition zu unterschreiben und einzusenden.
Die Protest-Briefe werden an die zuständigen Gouverneure weitergeleitet und sollten helfen, dieser erschütternden Praxis einen Riegel vorzuschieben.