Archive for März, 2009
Tierversuche sind strikt abzulehnen!!!
Die Zahl der Tierversuche in Österreich steigt weiter. 2007 wurden 197.867 Tiere in Versuchen verwendet, um vier Prozent mehr als 2006 190.121 Tiere, geht aus der aktuellen “Tierversuchsstatistik” hervor. Von 2005 auf 2006 war die Zahl der Tierversuche um 13,6 Prozent gestiegen. Forschungsminister Hahn will Ersatzmethoden für Tierversuche nun noch stärker als bisher gefördert sehen.
Die meisten Tiere wurden für Forschung und Entwicklung für Produkte und Geräte der Human-, Zahn- und Veterinärmedizin (94.389, plus 5,5 Prozent gegenüber 2006) und für die “Herstellung und Qualitätskontrolle von Produkten und Gerätender Human- und Zahnmedizin” (49.421, plus 28,1 Prozent) “verwendet”. Für “Biologische Untersuchungen im Bereich der Grundlagenforschung” wurden 42.576 (minus 12,5 Prozent) Tiere eingesetzt, für “Toxikologische und sonstige Unbedenklichkeitsprüfungen” 8.120 Tiere (minus 15,4 Prozent).
Von den insgesamt 197.867 Tierversuchen wurden 158.464 mit Mäusen durchgeführt, 19.864 mit Kaninchen und 10.920 mit Ratten. Weiters wurden 3.867 Meerschweinchen, 1.017 Fische, 1.249 Schweine, 590 Rinder, 252 Schafe, 101 Ziegen, 725 Vögel, 432 Amphibien, 33 Hunde und zwei Katzen verwendet. Wie schon in den vergangenen Jahren kamen keine Menschenaffen zum Einsatz.
Versuchskaninchen: Nach Mäusen waren sie die 2007 am häufigsten eingespannten Tiere in der heimischen Forschung.
Tierversuche werden seit 1991 statistisch erfasst. Damals wurden 482.166 Tiere verwendet. In den 1990er-Jahren gab es dann einen deutlichen Rückgang bis zum Stand von129.644 im Jahr 1999. Seither steigen die Zahlen wieder leicht an, bleiben aber weit unter den Zahlen von Anfang der neunziger Jahre. Der Anstieg geht vor allem auf das Konto von Mäusen und Ratten, vor allem wegen der verstärkten biomedizinischen Forschung. Trotz des Anstieges verzeichnet Österreich im europäischen Vergleich weiterhin niedrigere Zahlen.
Politik gefordert!
“Es ist schön, wenn in Österreich immer mehr geforscht wird. Inakzeptabel ist aber, dass das mit einer dramatisch erhöhten Anzahl von Versuchstieren verbunden ist”, erklärte Helmut Appl vom österreichischen Zentrum für Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen (zet) in einer Reaktion auf die amtliche Statistik. Die Politiker seien gefordert, “endlich mehr für Alternativmethoden zu tun“, fordert Appl mehr finanzielle Unterstützung für Wissenschafter, die an der Entwicklung moderner Alternativen zu Tierversuchen arbeiten.
Außerdem kritisierte er das Fehlen einer zentralen Tierversuchsdatenbank. Für Wissenschafts- und Forschungsminister Johannes Hahn ergibt sich aus der Statistik ein erhöhter Förderbedarf an Ersatzmethoden, wozu er alle Forschungseinrichtungen aufgerufen habe. Das Ergebnis davon sei die letztjährige Reduzierung von Tierversuchen im Wissenschaftsbereich auf 4.828. Außerdem stellt das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMWF) jährlich knapp 300.000 Euro für alternative Forschungsprojekte zur Verfügung.
Anzahl der Versuchstiere weltweit pro Jahr
Weltweit werden jährlich mindestens 100 Millionen aber bis zu 300 Millionen Versuchstiere jedes Jahr verwendet:
USA: 70 Mio.,
EU: 11 Mio.
Japan: 10 Mio.,
Australien: 3 Mio.
Anzahl der Versuchstiere in Österreich pro Jahr
Die amtliche Tierversuchsstatistik zeigt 180.000 Tiere pro Jahr in Österreich (excl. für den Versuch getötete Tiere).
145.000 Mäuse
12.500 Ratten
7.500 Meerschweinchen
14.000 Kaninchen
100 Katzen und Hunde
900 Nutztiere
100 Primaten
400 Vögel
In der Tierversuchsstatistik scheinen die meisten Versuchstiere aber nicht auf.
Töten überzähliger Tiere
Bei kommerziellen Versuchstierzuchtstationen und in den Tierversuchslabors werden Tiere nicht nach Bedarf sondern im Überschuss gezüchtet. Bei Mäusen sind 81% Überschuss, bei Ratten sogar 83%. Bei Experimenten der Gentechnik werden 90-99% der Versuchstiere als Abfall entsorgt.
Beispiele von Medikamenten, die an Tieren getestet wurden, und trotzdem bei Menschen tödliche Nebenwirkungen hatten:
Thalidomid (Contergan): mind. 5000 missgebildete Kinder
Nomifensin (Alival): mind. 30 Todesfälle
Cisaprid (Alimix): mind. 80 Tote durch Herzrythmusstörungen
Ticovac: lebensbedrohliche Fieberkrämpfe bei Kindern
Cerivastatin (Lipobay): mind. 100 Tote durch Muskelauflösung
Die Arzneimittelbehörde der USA musste 1976-1985 die Zulassung von mehr als 50% der Medikamente aus Sicherheitsgründen zurückziehen, obwohl diese Medikamente alle in Tierversuchen
als „unbedenklich“ bescheinigt wurden. Der Tod durch Nebenwirkungen von Medikamenten ist in Deutschland zur fünfthäufigsten Todesursache, in den USA sogar zur vierthäufigsten Todesursache geworden.
HIER sind verschiedene Petitionen gegen Versuche an Tieren und gegen das Tierleid zu finden:
…..>>> Petition:
Je mehr Menschen unterschreiben, desto schneller gerät die Politik in Zugzwang, dieses unermessliche Tierleid ENDLICH zu STOPPEN!!!
Hier kann man sich genauestens informieren, in den div. Filmen, welch’ große Qualen Tiere erleiden müssen und das in einer angeblich zivilisierten Gesellschaft!!!
…..>>> Info:
Jahre menschlicher Kultur gibt es erst,
wenn nicht nur Menschenfresserei,
sondern jede Art des Fleischgenusses als Kannibalismus gilt.
( Wilhelm Busch )
Liebe die Tiere,
liebe jegliches Gewächs und jegliche Dinge!
Wenn du alles liebst,
so wird sich dir das Geheimnis Gottes in allen Dingen offenbaren,
und du wirst schließlich alle Welt mit Liebe umfassen!
( Fjodor Dostojewski )
Ich ziehe die Gesellschaft der Tiere der menschlichen vor.
Gewiss, ein wildes Tier ist grausam.
Aber die Gemeinheit ist das Vorrecht des zivilisierten Menschen.
( Sigmund Freud )
Das Tier hat ein fühlendes Herz wie du.
Das Tier hat Freude und Schmerz wie du.
Das Tier hat einen Hang zum Streben wie du.
Das Tier hat ein Recht zu leben wie du.
( Peter Rosegger )
In diesem Sinne:
Wer Tiere quält,
ist unbeseelt
und Gottes guter Geist ihm fehlt,
mag noch so vornehm drein er schaun,
man sollte niemals ihm vertraun.
( Johann Wolfgang von Goethe )
Der Seelnvogel
Tief, tief in uns wohnt die Seele.
Noch niemand hat sie gesehen,
aber jeder weiß, dass es sie gibt.
Und jeder weiß auch, was in ihr ist.
In der Seele,
in ihrer Mitte,
steht ein Vogel
auf einem Bein.
Der Seelenvogel.
Und er fühlt alles,
was wir fühlen.
Wenn uns jemand verletzt,
tobt der Seelenvogel in uns herum;
hin und her, nach allen Seiten,
und alles tut ihm weh.
Wenn uns jemand lieb hat,
macht der Seelenvogel fröhliche Sprünge
kleine, lustige,
vorwärts und rückwärts,
hin und her.
Wenn jemand unseren Namen ruft,
horcht der Seelenvogel auf die Stimme,
weil er wissen will,
ob sie lieb oder böse klingt.
Wenn jemand böse auf uns ist,
macht sich der Seelenvogel ganz klein
uns ist still und traurig.
Und wenn uns jemand in den Arm nimmt,
wird der Seelenvogel in uns
größer und größer,
bis er uns fast ganz ausfüllt.
So gut geht es ihm dann.
Ganz tief in uns ist die Seele.
Noch niemand hat sie gesehen,
aber jeder weiß, dass es sie gibt.
Und noch nie,
noch kein einziges mal, wurde
ein Mensch ohne Seele geboren.
Denn die Seele schlüpft in uns,
wenn wir geboren werden,
und sie verlässt uns nie,
keine Sekunde,
solange wir leben.
So, wie wir auch nicht aufhören zu atmen
von unserer Geburt bis zu unserem Tod.
Sicher willst du wissen,
woraus der Seelenvogel besteht.
Das ist ganz einfach.
Er besteht aus Schubladen.
Diese Schubladen können wir
nicht einfach aufmachen,
denn jede einzelne ist abgeschlossen
und hat ihren eigenen Schlüssel.
Und der Seelenvogel ist der einzige,
der die Schubladen öffnen kann.
Wie?
Auch das ist ganz einfach:
mit seinem Fuß.
Der Seelenvogel steht auf einem Bein.
Das zweite hat er, wenn er ruhig ist,
an den Bauch gezogen.
Mit dem Fuß dreht er den Schlüssel
zu der Schublade um,
die er öffnen will,
zieht am Griff,
und alles, was darin ist,
kommt zum Vorschein.
Und weil alles, was wir fühlen,
eine Schublade hat,
hat der Seelenvogel viele Schubladen.
Es gibt eine Schublade für Eifersucht
und eine für Hoffnung.
Es gibt eine Schublade für Enttäuschung
und eine für Verzweiflung.
Es gibt eine Schublade für Geduld
und eine für Ungeduld.
Auch für Hass und Wut und Versöhnung.
Eine Schublade für Faulheit und Leere
und eine Schublade für die
geheimsten Geheimnisse.
Diese Schublade wird fast nie geöffnet.
Es gibt auch noch andere Schubladen.
Du kannst selbst wählen, was drin sein soll.
Manchmal sind wir eifersüchtig
ohne dass wir es wollen.
Und manchmal machen wir etwas kaputt,
wenn wir eigentlich helfen wollen.
Der Seelenvogel gehorcht uns nicht immer
und bringt uns manchmal
in Schwierigkeiten…
Man kann schon verstehen,
dass die Menschen verschieden sind,
weil sie verschiedene Seelenvögel haben.
Es gibt Vögel,
die jeden Morgen die Schublade
“Freude” aufmachen.
Dann sind die Menschen froh.
Wenn der Vogel
die Schublade “Wut” aufmacht,
ist der Mensch wütend.
Und wenn der Vogel
die Schublade nicht mehr zuschließt,
hört der Mensch nicht auf, wütend zu sein.
Manchmal geht es dem Vogel nicht gut.
Dann macht er böse Schubladen auf.
Geht es dem Vogel gut,
macht er Schubladen auf, die uns gut tun.
Manche Leute hören den Seelenvogel oft,
manche hören ihn selten.
Und manche hören ihn
nur einmal in ihrem Leben.
Deshalb ist es gut, wenn wir
auf den Seelenvogel horchen,
der tief, tief in uns ist.
Vielleicht spät abends,
wenn alles still ist….
(Michal Snunit und Ná ama Golomb)

Graz: Christbaumwurf führt Polizei zu Marihuana-Plantage

In Graz wurde am Sonntag ein Christbaum aus einem Fenster geworfen. Ein Auto kam zu Schaden. Die Polizei durchsuchte Wohnungen “nach Spuren von Nadeln” – und fand 73 Marihuana-Pflanzen.
Ein aus einem Fenster geworfener Christbaum hat am Wochenende Polizisten in Graz auf die Spur einer Marihuana-Plantage in einer Wohnung geführt. Dies teilte die Bundespolizeidirektion Steiermark am Montag mit.
Durch den Baumwurf war ein Pkw beschädigt worden, dessen Besitzer holte die Polizei. Als Polizisten die Wohnungen des Hauses in Augenschein nahmen, entdeckten sie unter einem Hochbett 73 Pflanzen. Sowohl der Christbaumwerfer als auch der “Pflanzer” wurden angezeigt.
Anzeige wegen Sachbeschädigung
Am Sonntag in der Früh um 4:43 Uhr wurde eine Polizeistreife in die Glacisstraße gerufen, da dort ein Mann eine Anzeige wegen Sachbeschädigung erstatten wolle. Beim Eintreffen gab der Geschädigte an, dass gegen 3:00 Uhr aus einem Fenster eines Mehrparteienhauses ein Christbaum auf die Fahrbahn geworfen und dabei sein Pkw geschädigt worden sei.
Die Beamten führten in dem Haus dann eine Erhebung durch und suchten in den Wohnungen nach “Spuren von Nadeln”, so ein Ermittler. Dabei wurde in einer Wohnung der Christbaumwerfer ausgeforscht, in einer weiteren entdeckten die Polizisten die Indoor-Anlage sowie getrocknetes Marihuana.




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